Andy Althoff





Sammle Momente statt Dinge.





The Moment is now!





Klug agieren
Erfolg muss man sich Schritt für Schritt verdienen. Eine der wertvollsten Fähigkeiten, die eine Person haben kann, ist es, ihren Willen klar auszudrücken.

Hart arbeiten

Das Schwierigste am Erfolg haben ist manchmal, den Mut zu sammeln, um anzufangen. Solange du lernst, wirst du nie wirklich scheitern.
Süßer Erfolg
Die erfolgreichsten Menschen schauen nicht zurück, um zu sehen, wer ihnen zusieht. Suche nach Gelegenheiten, andere auf dem Weg aufzurichten.

arbeitet aktuell für Auftraggeber – Publikationen – aller Art.

Eine Geschichte entsteht

Die ersten Aufnahmen

Elegant

Glamour

mitreißend

Portrait nach Typ










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Brüssel
Drei Tage in Brüssel
Entdeckungen zwischen Jugendstil, Schokolade und EU-Flair
Ankunft in Brüssel
Nach einer entspannten Zugfahrt mit dem Eurostar 1 Klasse gleitet das belgische Herzstück ins Blickfeld: Brüssel, eine Stadt, die historisches Kopfsteinpflaster mit moderner Metropole vereint. Schon beim Verlassen des Bahnhofs Midi wird klar, dass Brüssel nicht nur Hauptstadt Belgiens, sondern auch ein Schmelztiegel der Kulturen ist. Die Luft ist erst einmal nicht so dolle in den Bahnhofspassagen und Unterführungen dann aber erfüllt vom Duft frischer Waffeln und dem quirligen Stimmengewirr, das aus Dutzenden Sprachen zu bestehen scheint.
Unser erster Weg führt mich zum Hotel in der Nähe der Kathedrale St. Michael und St. Gundula Wir entschieden uns zu laufen um das schöne Wetter und die tollen Straßen zu erkunden. Es sind nur 40 bis 45 Minuten zu Fuß. Vom weiten sehen wir bereits das neue Riesenrad in der Stadt, der neue und höchste Punkt am Poelaertplatz, (The View) wir gehen natürlich auch darauf und genießen die entspannte Fahrt und die tolle Aussicht. Wir beschließen das Riesenrad auch noch einmal im dunkeln zu besuchen um die Stadt und ihren Lichtern zu erleben.
Das Zimmer, das zum Glück schon bezugsfertig ist in Augenschein genommen und für gut befunden. Es war zum ersten mal das Motel One, wir haben es schon mehrfach bis zur Bar geschafft in verschiedenen Städten jedoch noch nie zuvor gewohnt. Das Gepäck abgestellt, zieht es uns sofort hinaus ins sommerliche Treiben. Die Sonne steht hoch und taucht die Stadt in goldenes Licht. Der Botanische Garten, einst eine königliche Pflanzensammlung, ist heute eine grüne Oase inmitten des urbanen Trubels. Zwischen blühenden Beeten und schattigen Bänken lasse ich den Alltag hinter mir und genieße das belebende Grün.
Später erkunden wir die Umgebung der Rue Neuve, Brüssels größte Einkaufsstraße, die an diesem Freitagnachmittag pulsiert. Zwischen internationalen Modeketten und belgischen Boutiquen entdecke ich kleine Chocolaterien, in denen Pralinen wie Juwelen in den Auslagen glänzen. Der süße Geruch von Schokolade mischt sich mit dem Aroma von frisch gebackenen Waffeln, die an jeder Ecke angeboten werden. Ein Muss: eine warme „gaufre de Liège“ mit knusprigem Zucker, die auf der Zunge zergeht. Wir haben uns für die Variation mit frischen Erdbeeren entschieden.
Im Herzen Europas
Der nächste Morgen beginnt mit einem Stadtspaziergang, der direkt zum Grand-Place führt. Dieser zentrale Platz mit seinen filigran verzierten Zunfthäusern und dem imposanten Rathaus gilt nicht umsonst als einer der schönsten Plätze Europas. Das goldene Ornament der Fassaden leuchtet in der Morgensonne. Schon am frühen Samstagmorgen tummeln sich Tourist*innen und Einheimische, blättern durch antiquarische Bücherstände oder fotografieren die berühmte Blumenpracht, die den Platz schmückt.
Ein paar Gassen weiter entdecken wir das Viertel rund um die Galeries Royales Saint-Hubert, jene elegante Einkaufspassage mit gläsernem Dach. Hier reihen sich feine Cafés, edle Geschäfte und traditionsreiche Schokoladenmanufakturen aneinander. Tipp: wer hinein geht bekommt hier und da schon mal kleine Pralinen oder Schokolade zum Probieren, also nichts wie rein!
In einem kleinen Café gönnen wir uns einen kräftigen Espresso und beobachte das bunte Treiben – Menschen eilen beschäftig vorbei, Stimmen hallen, Lachen und das leise Klirren von Tassen schaffen eine einzigartige Atmosphäre.
Unser Weg führt uns weiter zum Mont des Arts, einer erhöhten Gartenanlage mit Panoramablick über die Stadt. Zwischen duftenden Rosen und kunstvoll geschnittenen Hecken eröffnet sich eine Aussicht, die den Blick vom mittelalterlichen Stadtkern bis zu den gläsernen Türmen des modernen Europa-Viertels schweifen lässt. Hier mischt sich Geschichte mit Gegenwart, und in der Ferne ragen bereits die Gebäude der Europäischen Union auf.
Am Nachmittag tauche ich ein ins Europaviertel. Zwischen dem Berlaymont-Gebäude – Sitz der Europäischen Kommission – und dem Europäischen Parlament fühlt man sich, als würde man mitten im Entscheidungszentrum des Kontinents stehen. Informationstafeln, Skulpturen und moderne Architektur prägen das Bild, und auf den Straßen hört man Sprachen aus allen Teilen Europas. Das Viertel ist sehr groß und imposant von den Fassaden und Beleuchtungen, doch die Büroräume seien sie noch so groß und modern sehen allesamt kühl aus, die versiegelten Flächen reflektieren die Sonnenstrahlen und es scheint das jedes Haus hier eine EU-Flagge zu tragen scheint.
Den Tag lassen wir bei einem Abendessen auf dem Place Sainte-Catherine ausklingen – einst Fischmarkt, heute ein Treffpunkt für Feinschmecker*innen. In den umliegenden Restaurants werden Miesmuscheln, Frites und belgisches Bier serviert. Das Leben pulsiert bis spät in die Nacht, Straßenmusiker*innen sorgen für Stimmung, und die Lichter spiegeln sich im Wasser der alten Becken.
Kunst, Comics und Kulinarik
Der letzte Tag beginnt mit einem ausgedehnten Frühstück in einem charmanten Bistro nahe der Place du Sablon. Die Vitrine ist gefüllt mit Croissants, Tartes und der legendären Brüsseler Schokolade. Gestärkt starten wir in ein weiteres Abenteuer und widme mich einer der besonderen Leidenschaften dieser Stadt: dem Comic. Brüssel ist die Heimat von Tim und Struppi, Lucky Luke und den Schlümpfen. Auf einem Streifzug entlang der Comic-Route entdecke ich großflächige Wandmalereien, die berühmte Comicfiguren lebendig werden lassen. Das Comic-Museum, untergebracht in einem Jugendstilbau von Victor Horta, ist ein Paradies für Liebhaber*innen gezeichneter Geschichten.
Danach zieht es uns ins Viertel Marolles, bekannt für seinen Flohmarkt auf dem Place du Jeu de Balle. Händler*innen bieten alles an – von Vintage-Möbeln bis zu antiken Büchern, von Kuriositäten bis zu Secondhand-Kleidung. Hier spürt man den multikulturellen Geist Brüssels besonders intensiv. Das Viertel ist rau, bunt und voller Leben. Kleine Cafés laden zum Verweilen ein, Künstler*innen präsentieren ihre Werke und zwischen den Marktständen entfaltet sich ein unverwechselbarer Charme.
Natürlich darf beim Erkunden von Brüssel ein Abstecher zum berühmten Atomium nicht fehlen – jenem ikonischen Wahrzeichen, das selbstbewusst am nördlichen Stadtrand in den Himmel ragt. Die silbrig glänzenden Kugeln, die durch Röhren miteinander verbunden sind, erinnern an ein gigantisches Modell eines Eisenkristalls und ziehen Besucher*innen aus aller Welt an. Schon von Weitem spiegelt sich die Sonne auf der futuristischen Stahlkonstruktion, die zur Expo 1958 errichtet wurde und seitdem als Symbol für Innovation und Aufbruch steht.
Es war uns zu weit zu laufen und das Wetter war zu schön um uns in Bus und Bahn zusetzen, so haben wir die moderne alternative gewählt und sind Klimaneutral mit den E Scooter in den Norden zum Atomium gerollt.
Mit der Rolltreppe fahren wir zur Aussichtsplattform, die einen spektakulären Panoramablick über Brüssel und das Umland eröffnet. In den einzelnen Kugeln erwarten uns Ausstellungen über Wissenschaft, Design und die Geschichte des Bauwerks – aber auch interaktive Installationen, die besonders Familien und neugierige Köpfe begeistern. Nicht zu vergessen das Erlebnis, durch die schräg verlaufenden Röhren von Kugel zu Kugel zu gehen und dabei immer wieder neue Perspektiven auf das Innere und Äußere des Bauwerks zu gewinnen.
Nach dem Rundgang in den sehr gepflegten Einrichtungen und dem verweilen um die Lichtinstallationen zu entdecken und mit der Stadt zu Füßen und einem Gefühl, Teil ihrer bewegten Geschichte zu sein.
Vor der Abreise gönnen wir uns noch eine Portion Pommes aus einer der legendären Frittenbuden – außen knusprig, innen weich, serviert mit einer großzügigen Portion Sauce Andalouse. Ein letztes Mal genießen wir die Vielfalt der Stadt, lasse die Eindrücke Revue passieren und blicke zurück auf drei Tage voller Überraschungen, Genüsse und Begegnungen.
Brüssel präsentiert sich als Stadt der Kontraste: Hier trifft mittelalterliche Pracht auf moderne Politik, internationale Vielfalt auf belgische Gemütlichkeit. Ob zwischen Pralinen und Pommes, Jugendstil und Europaviertel, Flohmarkt und Comic-Kunst – Brüssel begeistert mit vielschichtigen Eindrücken, weltoffenem Flair und einer Prise typisch belgischem Humor. Drei Tage sind kaum genug, um all die Facetten dieser faszinierenden Metropole zu entdecken. Doch eines ist sicher: Brüssel, du hast Lust auf mehr gemacht!










